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Unsere Geschichte

 
Die Geschichte von Emelie

Emelina Julen-Kronig

1897–1967
 

Die Geschichte von Emelie

Der Name unserer Tochter / Wohnung Emelie wurde nicht zufällig gewählt.

Er erinnert an unsere Ururgrossmutter Kronig, die 1897 in Zermatt geboren wurde. Sie lebte in einer Zeit, als Zermatt noch ein einfaches Bergdorf war. Die Winter waren lang, die Wege beschwerlich und das tägliche Leben von harter Arbeit geprägt. Familie, Zusammenhalt und die Verbundenheit zur Heimat waren damals weit wichtiger als materieller Besitz. [portraitarchiv.ch], 

Emelina war eine aussergewöhnliche Frau. Bescheiden, herzlich und zugleich bemerkenswert unabhängig. Während viele Frauen ihrer Generation den gesellschaftlichen Erwartungen folgten, ging sie ihren eigenen Weg. In unserer Familie wird bis heute erzählt, dass sie gelegentlich ihre Tabakpfeife rauchte. Für damalige Verhältnisse war das ungewöhnlich und zeigte ihren starken Charakter, ihren Mut und ihre Eigenständigkeit.

Das Leben war nicht immer einfach. Die Winter in den Bergen konnten sehr hart sein, und manchmal waren die Vorräte knapp. Wenn es kaum etwas zu essen gab, kochte Emelina Wasser, legte duftendes Bergheu hinein und würzte die Brühe mit einer Prise Salz. Salz war damals kostbar. Die Suppe machte zwar nicht satt, doch sie schenkte Wärme und für einen Augenblick das Gefühl, etwas Warmes gegessen zu haben. Solche Erinnerungen zeigen, mit welcher Bescheidenheit und Stärke frühere Generationen lebten.

Gerade deshalb wurden die kleinen Freuden des Lebens besonders geschätzt. Einer der Höhepunkte des Jahres war der Sommer. Wenn die Aprikosen im Wallis reif wurden, backte Emelina Aprikosenkuchen. Für die Familie war dies etwas ganz Besonderes. Der Duft des Kuchens erfüllte das Haus und machte aus einem gewöhnlichen Tag einen kleinen Festtag. Bis heute wird in unserer Familie von diesem Aprikosenkuchen erzählt.

Auf dieser Website finden Sie deshalb auch ein an die Familiengeschichte angelehntes Aprikosenkuchen-Rezept. Vielleicht bringt es auch in Ihr Zuhause ein kleines Stück Walliser Sommer und eine Erinnerung an die Zeit von Emelina.

 

Nach dem frühen Tod ihres Mannes stand Emelina vor einer der grössten Herausforderungen ihres Lebens. Allein musste sie für ihre Familie sorgen und ihren Kindern eine Zukunft ermöglichen. Bildung war ihr wichtig. Sie wollte ihren Kindern Chancen eröffnen, die ihrer eigenen Generation oft verwehrt geblieben waren.

Um dies möglich zu machen, verkaufte sie Land im Talboden von Zermatt. Damals war es einfach Land. Niemand konnte ahnen, dass auf Teilen dieser Flächen eines Tages Hotels, Geschäfte und einige der wertvollsten Grundstücke des Dorfes entstehen würden. Für Emelina spielte das keine Rolle. Für sie war nicht der Besitz entscheidend, sondern die Zukunft ihrer Kinder. 

Durch ihre Weitsicht konnten ihre Kinder lernen, arbeiten und ihren Familien bessere Möglichkeiten bieten. Über Generationen hinweg entstand daraus das Fundament für vieles, was wir heute als selbstverständlich betrachten. Das angenehmere Leben, das wir heute führen dürfen, verdanken wir nicht zuletzt ihrem Mut, ihren Entscheidungen und den Opfern, die sie für ihre Familie brachte.

Mehr als hundert Jahre später wurde unsere Tochter Emelie geboren.

Als wir nach einem Namen suchten, sollte dieser mehr sein als nur ein schöner Klang. Er sollte eine Geschichte tragen. So wurde aus Emelina die kleine Emelie. Mit ihrem Namen lebt die Erinnerung an eine starke Zermatter Frau weiter, deren Werte unsere Familie bis heute begleiten.

Die Wohnung trägt ihren Namen als Ausdruck unserer Dankbarkeit. Sie erinnert uns daran, woher wir kommen, auf welchen Schultern wir stehen und dass wahre Werte nicht in Reichtum liegen, sondern in Familie, Zusammenhalt, Gastfreundschaft und der Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten das Gute zu bewahren.

Willkommen im Emelie & Karibu Apartment Zermatt.

Eine Ferienwohnung mit Geschichte, Herz und echten Zermatter Wurzeln. ❤️

Die Wurzeln einer Zermatter Familie

 

Die Geschichte unserer Familie ist eng mit der Geschichte Zermatts verbunden.

Emelie ist eine direkte Nachfahrin der Familie Taugwalder. Über Generationen hinweg war die Familie Teil jener Menschen, die das Leben im Matterhorndorf geprägt haben.

Als die ersten Reisenden und Alpinisten ihren Weg nach Zermatt fanden, gehörten die Zermatter Bergführer zu den Pionieren des aufkommenden Alpentourismus. Mit Mut, Erfahrung und tiefem Respekt vor den Bergen begleiteten sie Besucher durch die beeindruckende Bergwelt rund um das Matterhorn.

Die Taugwalders gehörten zu jener Generation, die dazu beitrug, Zermatt weit über die Grenzen des Wallis bekannt zu machen. Durch ihre Arbeit als Bergführer und Botschafter der Alpen legten sie einen wichtigen Grundstein für die Entwicklung des Tourismus in Zermatt und damit für einen bedeutenden Teil des Schweizer Alpentourismus.

Bis heute stehen die Werte dieser Zeit für Heimatverbundenheit, Bescheidenheit, Verlässlichkeit, Gastfreundschaft und den respektvollen Umgang mit Mensch und Natur.


Unser Familienmotto

Bei uns im Wallis sagt man:

„Heid ihr's gäat? Ja?
Schüsch müässt ihr dä Schaf zue-luege,
de git's öpis z'lache.“

Auf Hochdeutsch

„Geht es euch gut? Ja?
Sonst müsst ihr den Schafen zuschauen,
dann gibt es bestimmt etwas zu lachen.“

Die Schwarznasenschafe gehören zum Wallis wie das Matterhorn zu Zermatt.

Seit Generationen begleiten sie das Leben in den Bergen. Mit ihrem unverwechselbaren Aussehen, ihrem ruhigen Wesen und ihren manchmal überraschenden Einfällen bringen sie Menschen bis heute zum Schmunzeln. Wer ihnen eine Weile zuschaut, versteht schnell, weshalb sie für viele Walliser mehr sind als nur Nutztiere. Sie stehen für Heimat, Tradition und für die Fähigkeit, auch in einfachen Dingen Freude zu finden.

Vielleicht hätte auch Emelina über diesen Spruch gelächelt.

Trotz harter Winter, schwerer Arbeit und vieler Herausforderungen verlor sie ihren Humor nie. Sie wusste, dass man nicht alles im Leben beeinflussen kann. Aber sie wusste auch, dass vieles leichter wird, wenn man gemeinsam lacht und den schönen Momenten Raum gibt.

Dieser Gedanke begleitet unsere Familie bis heute.

Wenn Gäste das Emelie Apartment besuchen, sollen sie nicht nur eine Unterkunft finden. Sie sollen ankommen, durchatmen und ein kleines Stück des ursprünglichen Wallis erleben.

Deshalb begegnen Ihnen im Emelie Apartment immer wieder Erinnerungen an unsere Heimat:

  • Schwarznasenschafe auf den Walliser Bergwiesen
  • Die alten Ställe von Winkelmatten
  • Traditionelles Lärchenholz
  • Familiengeschichten aus Zermatt
  • Die Erinnerung an Emelina Julen-Kronig
  • Gastfreundschaft von Herzen

Denn wahre Gastfreundschaft hat für uns nicht mit Luxus begonnen, sondern mit Herzlichkeit, Respekt und dem Wunsch, Gästen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein.

Und falls das Wetter einmal nicht mitspielt, eine Wanderung anders verläuft als geplant oder ein Skitag nicht ganz perfekt wird, denken Sie einfach an unser Familienmotto:

„Heid ihr's güat? Ja?
Schüsch müesst iähr dä Schaaf züe-lüegä,
de git's öpis z'lache.“

Willkommen im Emelie Apartment Zermatt.

Willkommen im Haus Azalée.

Willkommen bei uns daheim. ❤️